Außergewöhnliche Einsätze verlangen außergewöhnliche Lösungen. Dieser Philosophie folgend, haben wir für Anwendungen der besonderen Art eine Drehsperre in einem außergewöhnlichen Design konstruiert.

 

 

 

Beschreibung

Die Drehsperre T7 wurde als Komponente eines kompletten Zugangskontrollsystems für stationären oder mobilen Einsatz entwickelt. Sie besteht im Wesentlichen aus einer motorbetriebenen Antriebseinheit mit Sperrarmen und einem Terminal mit Lesern für verschiedene Medien. Terminal und Antrieb sind fest miteinander verbunden.

 

Antrieb

Die mikroprozessor-gesteuerte Antriebseinheit ist in einem pulverbeschichteten Edelstahlgehäuse eingebaut und treibt die Sperrarme mit einem 24V Gleichstrommotor an. Bei einem gültigen Ticket dreht der Motor die Sperrarme ein Stück in die Gehrichtung um dem Benutzer die Freigabe zu signalisieren. Durch Bewegen der Arme in Gehrichtung oder Erkennung der Bewegung durch eine Infrarot-Lichtschranke wird die Motorunterstützung in Zutrittsrichtung aktiviert. Nach erfolgtem Zutritt rasten die Sperrarme durch eine Magnetbremse in der horizontalen Position ein.

Die Sperrposition wird durch die Magnetbremse blockiert, die beim Zutritt freigegeben wird. Es sind zwei Varianten erhältlich:

• Sperre kann bei Stromausfall gedreht werden [Standard]

• Sperre ist bei Stromausfall blockiert [Option]

Der Motorcontroller ist über eine Datenleitung mit dem Terminal verbunden. Die Steuerbefehle werden von der Terminalelektronik gesendet. Alternativ zu Steuerung über das Terminal kann die Drehsperre optional auch durch Taster bedient werden (Freigabe ohne Karte). Eine Freigabe durch einen Windows-Rechner ist auch möglich.

Bei der Entwicklung der Antriebselektronik wurde größter Wert auf Zuverlässigkeit und Flexibilität gelegt. Der Antrieb kann über eine serielle Schnittstelle an einen PC angeschlossen werden. Die komplette Konfiguration des Antriebs wird mit einer Software vorgenommen (Windows) und kann dann in den Motorcontroller übertragen werden. Über den gleichen Weg kann auch eine neue Firmware in den Prozessor geladen werden.

Die Sperrarme sind aus Edelstahlrohr (Durchmesser 35 mm) hergestellt. Im Normalbetrieb sind sie im Antriebszylinder arretiert. Für einen einfachen Transport oder freien Durchgang können die Arme mit einem speziellen Werkzeug entriegelt werden. Sie hängen dann parallel zum Gehäuse herunter.

 

Terminal

Das mikroprozessor-gesteuerte Terminal ist mit einem Barcodeleser [Imager] ausgestattet, der alle gängigen 1D und 2D Codes unterstützt. Die Position des Scanners gestattet die Benutzung von Tickets unterschiedlicher Größe [print@home] sowie den Gebrauch von Smartphones [HandyTickets]. Optional kann zusätzlich ein RFID Modul eingebaut werden, das alle gängigen Transponder lesen kann.

Im Terminal ist ein Lichtring integriert, der sowohl den Benutzern als auch dem Personal auf beiden Seiten die Betriebszustände in verschiedenen Farben anzeigen kann [blau, rot, grün]. Die Darstellung der Lichteffekte kann frei konfiguriert werden. Auf der Oberseite des Terminals ist ein Display [LCD] integriert, auf dem Meldungen im Klartext angezeigt werden.

Das Terminal wird über einen 2-Draht Bus [RS.485] mit einem Steuerrechner [Host] verbunden, der die Zutritte regelt. An einen Bus können bis zu 128 Drehsperren angeschlossen werden [MultiDrop].

Das Terminal ist für die Betriebsarten 'online' und 'offline ' geeignet. Über die Leser in den Drehsperren werden die Daten erfasst und an den Host weitergegeben. Nach erfolgter Überprüfung gewährt bzw. verweigert das System den Zugang. Falls der Host oder der Server ausfällt, schaltet das Terminal in den Offline-Betrieb und führt die Plausibilitätskontrolle selbst durch. Die Transaktionsdaten bleiben im Terminal gespeichert und werden beim nächsten Hostkontakt automatisch an den Server übertragen. Die Übertragung findet in den normalen Abfragezyklen statt. Die Offline-Buchungen werden von der Steuersoftware in die Datenbank und in die Logdateien geschrieben, so dass alle Daten für Auswertungen zur Verfügung stehen.

Das Terminal ist mit einer Echtzeituhr ausgestattet. Bei Stromausfall wird die Uhr über eine Lithium-Batterie mit Strom versorgt. Konfigurationsdaten, LCD Texte und Logdaten werden in einem nicht flüchtigen Speicher abgelegt, der auch nach Stromausfall erhalten bleibt.

Alle Konfigurationsdaten und Texte können online vom Host in die Terminals übertragen werden.

 

Downloads

Datenblatt zur Drehsperre T7 (664 KB)

 

Bildergalerie / Anwendungsbeispiele: